Haartransplantation von Gesichts- und Barthaaren

Auch der Bart oder Koteletten können durch Haartransplantation hergestellt oder wiederhergestellt werden. Die Ursachen für verminderten oder fehlenden Haarwuchs im Bereich der Wangen, Ober- und Unterlippen oder Kinn können genetisch, vorhergehende dauerhafte Haarentfernungen oder Narbenbildung nach Taruma oder Verbrennung sein. Narben können durch Haare besser verdeckt werden. Spärlicher Bart- oder Kotelettenwuchs kann durch eine transplantation verstärkt werden. 

Die Haare werden der Kopfhaut entnommen und müssen vor allem im richtigen Winkel eingesetzt werden, damit ein natürliches Ergebnis erzielt werden kann. 

Die Prozedur der Bart- bzw. Gesichtshaartransplantation:

Entnahme: Die Entnahme erfolgt meist mit der FUE Methode. Manchmal auch mit der Strip Technik. 

Einpflanzung: Zunächst wird das Empfängergebiet mit Lokalanästhesie betäubt.  Dann werden mit Hilfe von spezielle Lanzetten kleine schlitzförmige Öffnungen gemacht. Es werden nur einzeln wachsende Haare eingesetzt, um ein optimales ästhetisches Ergebnis erzielen zu können. 

Für einen Oberlippenbart werden zwischen 300 und 500 Haare, für die Koteletten 200 - 250, für einen Wangebart bis 700, für einen Goatee zwischen 600 und 700 Haare eingepflanzt.

Nach dem Eingriff: Für die erste Woche bestehen kleine Krusten im Bereich der eingepflanzten Haare. Anschließend besteht eine milde Rötung. Die Rückkher zur normalen sozialen Aktivität ist nach ein bis zwei Wochen möglich. Die verpflanzten Haare fallen nach zwei bis drei Wochen aus und beginnen nach ca. drei Monaten dauerhaft zu wachsen. Manchmal kann ein zweiter Eingriff notwendig werden, um die optimale Dichte zu erreichen. 

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